{"id":108,"date":"2012-11-19T00:51:37","date_gmt":"2012-11-18T14:51:37","guid":{"rendered":"http:\/\/skip-winter.polarvogel.de\/?p=108"},"modified":"2013-06-27T20:31:56","modified_gmt":"2013-06-27T10:31:56","slug":"fraser-island","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/skip-winter.polarvogel.de\/?p=108","title":{"rendered":"Fraser Island"},"content":{"rendered":"<p>Unsere Tour nach Fraser Island sollte von Rainbow Beach aus starten.<br \/>\nNach einer kurzen Nacht wurde die 8er Gruppe, der wir zugeteilt waren, einem Allrad angetriebenen Jeep zugewiesen. Unsere Gruppe war gleichsam unserer Familie f\u00fcr die n\u00e4chsten 3 Tage.<br \/>\nWir wurden auch vor den auf Fraser Island ans\u00e4ssigen Dingos (Wildhunde) gewarnt, die gerne mal Camps auf der Suche nach Futter pl\u00fcndern und gebeten, nur mit Dingo-Buddy, also in Begleitung, herumzulaufen.<br \/>\nUnser &#8222;Team Lola&#8220; (nach unserem Auto benannt) bestand aus Paul und Laura aus England, Jonathan und Joseph aus Schweden, Livia und Jasmin aus der Schweiz und Marius und mir (weithin bekannt aus Deutschland).<br \/>\nMit guter Musik und guter Stimmung verlie\u00dfen wir mit unserer Auto-Karawane, angef\u00fchrt von unserem Guide Kevin, bald die sichere Stra\u00dfe und f\u00fchren quer durch den tiefen Sand zur F\u00e4hre.<br \/>\nAuf der Insel angekommen ging es wieder durch weichen Sand in einer holprigen Tour zur Mittagspause. Unterwegs ist Laura (sie durfte als erste fahren) etwas Schr\u00e4g an einer D\u00fcne hochgefahren, sodass Lola mitsamt ihrer Insassen vor meinem geistigen Auge schon fast auf der Seite lag! Aber diese Jeeps sind echt gut geeignet fuer Offroad Touren und so ist nichts passiert \ud83d\ude09<br \/>\nUnsere erste Attraktion war der Lake McKenzie, ein normalerweise t\u00fcrkis blauer See, der komplett aus Regenwasser gespeist wird und auf einem Berg in einer Sandgrube liegt. Wegen eines Sturms ein paar Tage zuvor war der See aber eher gr\u00fcn, weil viele Pflanzen in den See gesp\u00fclt waren. Laut unserem Guide kann man sich die Z\u00e4hne mit dem Sand aus den See putzen und als Haar-Conditioner eignet er sich wohl auch&#8230;<br \/>\nQuer durch den Wald \u00fcber einen verdammt holprigen Weg, der auch noch gerade so breit war wie das Auto, ging es an den Strand. Dort durfte ich dann auch mal fahren: mit 80km\/h den Strand auf dem festen Sand entlangbrausen mit dem Meer nebenan hat schon etwas (:<\/p>\n<p>Zwischendrin immer sowas wie ein kleines Fl\u00fcsschen, das beim Durchfahren das Wasser um das Auto Spritzen l\u00e4sst (:<\/p>\n<p>Obwohl die Tour als &#8222;all inclusive&#8220; ausgeschrieben war, mussten wir unser Essen selbst kochen und waren in Zelten untergebracht, die alles andere als bequem waren, weil eine Yoga-Matte die einzige Inneneinrichtung war.<br \/>\nDie Stimmung in der Gruppe lie\u00df sich aber auch davon nicht tr\u00fcben!<br \/>\nWieder waren alle Nationalit\u00e4ten vertreten, wieder viele Deutsche! Und sogar zwei Jungs aus Erdingen (an dieser stelle liebe Gr\u00fc\u00dfe an Hanni und Michael!).<br \/>\nAm n\u00e4chsten Tag ging es wohlgemerkt mit etwas R\u00fcckenschmerzen weiter im Jeep an den Eli Creek. Das ist eine Art Fluss aus glasklarem Wasser, der durch den Regenwald \u00fcber den Strand und ins Meer flie\u00dft. Wenn man an ener bestimmten Stelle &#8222;einsteigt&#8220; kann man sich den Fluss bis zur M\u00fcndung entlangtreiben lassen!<br \/>\nAu\u00dferdem waren wir im Meer in den Wellen und haben ein wenig Sonne getankt (:<br \/>\nAnschlie\u00dfend ging es weiter zu den sogenannten &#8222;Champaign Pools&#8220;<br \/>\nDas sind mit Meerwasser gef\u00fcllte L\u00f6cher in den Felsenplatten. Mit jeder Welle sprudelt es in den Pools. Rundherum gibt es kleine Pflanzen, die kleine Wasserfont\u00e4nen ausspucken \ud83d\ude00<br \/>\nDieser Platz, direkt Am Meer gelegen, wird definitiv auf die Liste meiner Lieblingspl\u00e4tze auf der Erde aufgenommen!<br \/>\nEinen weiteren sagenhaften Ausblick konnte man vom &#8222;India&#8220; runter genie\u00dfen: einmal den Felsen an der Inselspitze hochgekraxelt, ging es am Ende dieses 20m steil in die Tiefe. Unter den Klippen konnte man aufs Meer gucken und allerhand Meeresbewohner beobachten: eine Hai-Familie, mehrere Riesenschildkr\u00f6ten, einen Rochen und andere gro\u00dfe Fische.<br \/>\nSp\u00e4ter haben wir uns noch ein altes Schiffswrack angesehen, das einst von deutschen Ingenieuren gebaut wurde und dann auf Fraser Island aufgelaufen ist.<br \/>\nAm letzten Tag auf der Insel sind wir durch den Regenwald (das ist \u00fcbrigens der einzige Fleck Erde wo der Regenwald im Sand w\u00e4chst) und \u00fcber eine riesige Sandd\u00fcne, die aussah wie ein St\u00fcck W\u00fcste, an den Lake Wobbie gepilgert.Nach der anstrengenden Wanderung war der See mit seiner K\u00fchle die richtige Erfrischung.<br \/>\nDann ging es f\u00fcr Team Lola durch den Sand wieder zur\u00fcck zur F\u00e4hre. Dabei mussten wir auch den zuvor genannten Eli Creek mit dem Auto durchqueren, was bedeutete, das unser Fahrzeug bis fast an die Fester im Wasser versank.<br \/>\nIn dem St\u00fcck Meer, das Fraser Island vom Festland trennt, hatten sich gerade ein paar Delfine eingefunden, die mit ihrem Spiel die Wartezeit bis zum \u00dcbersetzen deutlich verringerten&#8230;.Zur\u00fcck in Rainbow Beach sind wir dann noch spontan mit zum &#8222;Bush Walk&#8220; gegangen, der uns auf die Sandd\u00fcne von Rainbow Beach gef\u00fchrt hat, die ebenfalls gigantisch ist! Ohnehin schon eingesandet haben wir dann noch Sandsurfing auf Bodyboards die D\u00fcne runter gemacht und einen der besten Blicke in ganz Rainbow Beach genossen \ud83d\ude09<br \/>\nDer letzte Abend in Rainbow Beach wurde noch durch das Auftauchen einer 2m langen (daf\u00fcr aber nur fingerdicken) Python erheitert, oder zumindest glauben wir, es war eine Python, die sich auf dem Baum vor unserem Zimmer ein bequemes Pl\u00e4tzchen gesucht hatte und daher in Arml\u00e4nge entfernt vor unsrem Balkon auf einem Ast lag&#8230;<br \/>\nWelcome to Australia!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Unsere Tour nach Fraser Island sollte von Rainbow Beach aus starten. Nach einer kurzen Nacht wurde die 8er Gruppe, der wir zugeteilt waren, einem Allrad angetriebenen Jeep zugewiesen. Unsere Gruppe war gleichsam unserer Familie f\u00fcr die n\u00e4chsten 3 Tage. Wir &hellip; <a href=\"https:\/\/skip-winter.polarvogel.de\/?p=108\">Weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-108","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-allgemein"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/skip-winter.polarvogel.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/108","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/skip-winter.polarvogel.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/skip-winter.polarvogel.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/skip-winter.polarvogel.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/skip-winter.polarvogel.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=108"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/skip-winter.polarvogel.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/108\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1152,"href":"https:\/\/skip-winter.polarvogel.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/108\/revisions\/1152"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/skip-winter.polarvogel.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=108"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/skip-winter.polarvogel.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=108"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/skip-winter.polarvogel.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=108"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}